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Chronik des Wuppertaler Film- und Video-Klub e.V.

 

 

24.09.1937  Gründung der Ortsgruppe Wuppertal im Bund Deutscher Filmamateure (BDFA) mit 15 Mitgliedern. 9,5- und 16mm Schwarz/weiß Filme.

 

1939  Der „General Anzeiger“ bezeichnet am 04. Februar unter der Überschrift „Pioniere des Farbfilms“ die Wuppertaler Filmamateure als „Extraklasse der Avantgarde“.

 

20.09.1949  Neugründung der „Arbeitsgemeinschaft Wuppertal im BDFA“.

1. Vorsitzender Walter Bever-Mohr, Stellvertreter Hans Debois. 

 

1951  Erste BDFA-Tagung am 21. April in Wuppertal. 

 

1951  Erste Matinee ist am 09 .Dezember im Modernen Theater am Wall. Danach jährlich mit großem Interesse der Presse und der Bevölkerung. 

 

1952  Walter Bever-Mohr wird zum 1.Vorsitzenden des BDFA berufen. 

 

1954  Umbenennung in „Amateur-Film-Klub Wuppertal“. 

 

1955  Nach dem Tod von Walter Bever-Mohr wird Hans Debois 1. Vorsitzender des Amateur-Film-Klubs Wuppertal. 

 

1956  Hans Debois wird BDFA-Präsident. Der Klub zählt 94 Mitglieder, die sich mit vielen Filmen im In- und Ausland Preise holen. 

 

1958  Dr. Gerhard Rehage wird 1. Vorsitzender. Der Verein heißt nun „Wuppertaler Filmamateur-Klub e.V.“ (WFAK).  Die nur ein einziges Mal bei den Weltfilm-Festspielen 1958 in Bad Ems vergebene Auszeichnung „Weltbester Amateurfilm“ erhielt der Film „Das letzte Konzert“ von Dr. Rehage / Vogelsang / Oswich / Lenz. Dieser Film wird noch heute in zahlreichen Ländern der ganzen Welt als klassisches Amateurfilm-Beispiel vorgeführt. 

 

1963  Nach Erwin Oswich wird Eberhard Schmitt-Sasse zum 1. Vorsitzenden des WFAK gewählt. Auf seine Initiative wird der 1. Autoren- und Jurorentag des BDFA in der Volkshochschule Wuppertal durchgeführt. Danach jährlich, über 20 Jahre lang. 

 

1970  Erste Durchführung des Wettbewerbs um den „GA-Film-Pokal“ mit dem General-Anzeiger der Stadt Wuppertal - später „WZ-Filmpokal“. Über zwanzig Jahre zunächst nur für Wuppertaler Filmamateure, später bundesweit ausgeschrieben.

 

1971  In Verbindung mit dem Kulturamt der Stadt Wuppertal und dem Dezernenten Dr. Klaus Revermann wird als „Kommunales Kino“ die „Wuppertaler Filminitiative“ in der „Lichtburg“ in Barmen durchgeführt. Jahre später benötigte das Tanztheater von Pina Bausch die „Lichtburg" als Probenraum. Die „Wuppertaler Filminitiative“ übernahm dann das CINEMA in Oberbarmen.

 

1972  Totales Kino auf dem „Von der Heydt – Platz“ in der Elberfelder City mit zehn Projektoren.  


1973  Der „Jugendfilmkreis“ als Abteilung der „Wuppertaler Filminitiative“, wurde zunächst in der VHS, später im Von der Heydt-Museum ins Leben gerufen. Mädchen und Jungen ab 12 Jahren wurden in die Grundlagen der Filmkunst eingewiesen. Die Clubmitglieder Lothar Schmidtke und Alfred Hubert wechseln sich in der Unterrichtung ab. Kameras, Filmmaterial, Scheinwerfer und Projektor wurden vom WFAK gestellt. Die Teilnahme war kostenlos. 

 

1975  Die Ausrichtung der „Deutschen Amateurfilm-Festspiele - DAFF 75“ ist ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Zusammen mit den „Schmalfilmfreunden Wichlinghausen“, der 1. Vorsitzende war Walter Dahmen und der Technische Leiter Willi Vogel, werden im Schauspielhaus und in der Aula der benachbarten Berufsschule - vor täglich über 800 Zuschauern - 84 Amateurfilme vom Himmelfahrtstag an bis zu dem darauf  folgenden Sonntag projiziert. Großer Einsatz wurde auch den Ehefrauen der aktiven Mitglieder des WFAK abverlangt.

 

1977  Nach Theodor Langenbruch wird Lothar Schmitdke 1. Vorsitzender des WFAK. Er organisiert das 40-jährige Klubjubiläum. 

 

1987  Das 50-jährige Klubjubiläum wird im Hotel Kaiserhof gefeiert. Der aus diesem Anlass im Hotel tagende BDFA-Vorstand nahm teil und wurde von Bürgermeisterin Irmgard Wohlert begrüßt. Die Klubmitglieder mit ihren Angehörigen feiern das Jubiläum an einem Wochenende in einem gemütlichen Hotel am Aasee in Münster.

 

1990  Die „Rheinische Landesfilmschau der Region Düsseldorf“ wird in der Stadthalle vom WFAK ausgerichtet. 

 

1993  Walter Reetz wird zum 1. Vorsitzenden gewählt. Lange Jahre war er als Technischer Leiter, mit Schwerpunkt Video, im Vorstand.

Videofilmen ist den Kinderschuhen entwachsen. Es tritt immer mehr an die Stelle von Super-8 und 16mm Film.

Am 14. März  veranstaltet der WFAK eine Filmmatinee mit 10 gezeigten Filmen im großen Saal der Volkshochschule.

 

1995  Durchführung und Organisation der „Rheinischen Landesfilmschau im Landesverband NRW“ im Hotel Kaiserhof. 31 Videofilme, nur noch 4 Super-8 und ein 16mm  Film wurden vorgeführt. Bürgermeister Hermann Josef  Richter begrüßte die Zuschauer und Gäste.

 

1996 Umbenennung in „WFVK - Wuppertaler Film- und Video-Klub e.V.“

Unser langjähriges Klublokal „Hotel Atlantic“ schließt seine Pforten.

Ab Mai treffen wir uns im Saal des Steinbecker Bahnhofs.

 

1997  Peter Maurer wird zum 1. Vorsitzenden gewählt. Im August organisiert Eberhard Schmitt-Sasse, anlässlich unseres 60-jährigen Jubiläums, eine Bilder-Such-Ralley ins Bergische Land. Das Klubjubiläum wird am 11. Oktober in der Wuppertaler Stadthalle mit einer Filmschau und einem Festabend gefeiert.

 

1998  Unser Gemeinschaftsfilm „Der Schuss ins Leere“ entsteht. Das zwölfköpfige Team dreht mit großer Begeisterung, an nur einem Tag, auf dem Bauhof von Rudolf Öhler.


1999  Der Gemeinschaftsfilm erhält auf dem Landeswettbewerb im Frühjahr eine Bronzemedaille und wird zum Bundeswettbewerb Spielfilm nach Dortmund weitergemeldet. Auch hier wird er mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet.

 

2000  Wir richten den Frühjahrs-Wettbewerb die „Landesfilmschau der

Region Düsseldorf“ in der Gesamtschule Wuppertal-Ronsdorf aus. Sechs der insgesamt 46 gezeigten Filme kommen aus unseren eigenen Reihen.

Wir geben dem Festival einen Rahmen, in dem sich unsere Gäste wohlfühlen können. Unsere Damen leisten mit der Bewirtung dazu einen entscheidenden Beitrag. Die Resonanz aller Besucher war durchweg positiv. In zahlreichen Presseveröffentlichungen wird die Veranstaltung als gut gelungen gelobt.

 

2001 Der Steinbecker Bahnhof und somit unser bisheriges Domizil wird geschlossen. Er soll komplett umgebaut werden. Zum Ende des Jahres müssen wir eine neue Unterkunft suchen und auch finden.

 

2002  Ab Februar treffen wir uns nun in der Dachkammer der „Alten Feuerwache“ in Wuppertal-Elberfeld. Ein neuer, kleinerer Geräteschrank muss gebaut werden. Unsere große Klubleinwand können wir fest einbauen. Nun hoffen wir, dass wir für viele Jahre eine neue Heimat gefunden haben.

 

2007  Am 29. April führen wir zusammen mit den beiden anderen Wuppertaler Filmklubs eine Film-Matinee im großen Saal der „Alten Feuerwache“ durch.

Ca. 110 Zuschauer sehen mit Begeisterung die mit perfekter Technik vorgeführten 17 Filme. In der Pause verpflegen unsere Damen die hungrigen Besucher. Die Zusammenarbeit der drei Wuppertaler Klubs klappt vorbildlich.

Die Matinee ist ein großer Erfolg.

Am 24. September blickt unser Klub auf sein 70-jähriges Bestehen zurück. Aus diesem Anlass machen wir mit unseren Angehörigen einen Klubausflug. Mit

einem Ausflugsschiff fahren wir von Kettwig nach Mülheim. Dort lernen wir bei einer ausführlichen Führung das Museum zur Vorgeschichte des Films „Camera Obscura“ kennen. Ein festliches Abendessen in Kettwig bildet den Abschluss des Tages.

Wir planen einen Gemeinschaftsfilm. Das Thema soll die Panflöte mit dem Solisten Matthias Schlubeck sein. Mit vier Kameras zeichnen wir am 13. Dezember ein Konzert für Barockorchester und Panflöte mit Matthias Schlubeck in der Stadthalle Wuppertal auf.

 

2008  Die Arbeit zu unserem Gemeinschaftsfilm „Matthias Schlubeck“ wird intensiv fortgeführt. Im Februar und April besuchen wir Matthias Schlubeck in seinem Domizil in Solingen. Hier zeichnen wir ein Interview über sein Leben und seine heutige Arbeit als Musiker auf. In der Werkstatt können wir seine Geschicklichkeit bei der Herstellung von Panflöten einfangen. Anfang Juni machen wir dann mit der Mutter ein ergänzendes Interview in ihrem Haus in Wuppertal. Herr Wilhelm Johannsen vom Filmklub Traunstein filmt für uns ein Interview mit dem Lehrer von Matthias Schlubeck, Herrn Zur Eck, in St.Gilgen.  Bei einem Sonderkonzert in der Kirche zu Gevelsberg entstehen die letzten Aufnahmen mit Panflöte und Orgel. Ein Kurz-Interview mit dem Vater von Matthias Schlubeck bringt erstaunliches von der sportlichen Seite seines Sohnes.

Bei 3 Paralympics holte er im 100 m-Schwimmen jeweils die Goldmedaille.


2009  Unser Filmfreund Bruno Slembeck hat die Schneidearbeit für unseren Gemeinschaftsfilm übernommen. Aus dem umfangreichen Filmmaterial von über 14 Stunden muss ein Film von max. 20 Minuten Länge werden. Immer wieder besprechen wir den Schnitt an unseren Filmabenden. Im Herbst ist es dann soweit, der Film ist fertig. Er lebt ohne Kommentar, nur von den einzelnen Interviews. Im November erhält der Film auf dem Rheinischen Landes-Filmfestival in Tönisvorst einen 1. Preis und wird zum Bundes-Filmfestival

„Dokumentarfilm“ nach Bad Liebenstein weiter gemeldet.

 

2010  Auf dem Bundes-Filmfestival wird unser Gemeinschaftsfilm mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Er wird zur DAFF 2010 nach Krefeld eingeladen und erobert dort in der Publikumswertung den 3. Platz. Im Oktober wird der Film beim Dortmunder Filmtag mit dem Ehrenpreis der Stadt Dortmund für die „Beste Dokumentation“ und mit dem Sonderpreis der Dortmunder Stadtwerke für den Film mit dem „Höchsten Unterhaltungswert“ geehrt. Auf einer neu ins Leben gerufenen festlichen Matinee, am 1. Advent  in Mönchengladbach werden die fünf besten Goldmedaillenfilme des Jahres gezeigt. Für 2010 wird auch unserem Gemeinschaftsfilm diese Ehrung zugesprochen.

Wir alle sind begeistert und stolz auf die gemeinsame Leistung,

 

2011  Wie schon immer in den vergangenen Jahren war unser Klubausflug wieder ein voller Erfolg. Diesmal hat Wolfgang Remscheid die Eifel mit 2 ganz verschiedenen Sehenswürdigkeiten ausgesucht. Mit dem Bus ging es zum ehemaligen Regierungsbunker nach Ahrweiler und weiter zum Astropeiler bei Bad Münstereifel. An den informativen und erlebnisreichen Tag werden wir uns noch lange erinnern.

 

2012  Auf der Jahreshauptversammlung wird ein neuer Vorstand gewählt:

1. Vorsitzender: Gerd Barthel, 2. Vorsitzender: Bruno Slembeck,

Schriftführer: Friedhelm Czickus, Schatzmeister: Peter Maurer,

Technischer Leiter: Horst Groth, Internetbetreuer: Peter Maurer.

2012 ist für unseren Filmklub ein Jubiläumsjahr. Der WFVK wird 75 Jahre alt. Das Jubiläum feiern wir am 28. September mit unseren Angehörigen in der Seniorenresidenz „Rosenhof“ in Hochdahl. Die dortigen Bewohner erfreuen  mit einem Kurzfilmfestival.

                                                      

2013  Wir haben einen neuen internen Klubwettbewerb unter dem Titel „MusikVideo“. Unser Filmfreund Friedhelm Czickus hatte die Idee und stiftete den tollen Preis für den Sieger, einen Musikclown. Peter Maurer war der 1. Sieger mit seinem Film „Botox“.

Am 08. September veranstalten wir im Kinosaal 2 des Wuppertaler Cinemaxx eine Jubiläums-Film-Matinee. Von 11.00 – 14.00 Uhr zeigen wir einem großen Publikum (immerhin ca. 120  Zuschauer) zehn erfolgreiche Filme aus unseren Reihen. Unter anderem den Film „Das letzte Konzert“ von Dr. Gerhard Rehage, unserem Gemeinschaftsfilm „Matthias Schlubeck – ein Porträt“ und zum Schluss „Die Prüfung“ von Bruno Slembeck. Die Besucher waren begeistert und spendeten viel Applaus. Das nüchterne Foyer war von unseren Damen festlich geschmückt und in der Pause verwöhnten sie unsere Gäste mit köstlichen Leckereien. Die Jubiläums-Film-Matinee war ein toller Erfolg und hat unsere kleine aber feine und sehr harmonische Gemeinschaft gefestigt.

 

2014  Wir planen einen neuen Gemeinschaftsfilm mit dem Titel „Spiegel-Affäre“. Unser Filmfreund Friedhelm Czickus hat eine zündende Idee eingebracht und er hat auch schon halbprofessionelle Schauspieler einer Laienspieltruppe und einen Drehort für die Aufnahmen gefunden. Bruno Slembeck arbeitet am Drehbuch. Mit dem ersten Grün des Frühlings wollen wir im

April/Mai des kommenden Jahres mit den Arbeiten beginnen.

 

2015  Unser langjähriger Filmfreund Wolfgang Remscheid ist am 12. März nach langer Krankheit an einem plötzlichen Herzversagen verstorben. 21 Jahre war er ein treues Mitglied und hat als Vergnügungsdirektor 12 Jahre lang unsere Klub-ausflüge perfekt geplant und organisiert. In Gedanken wird er noch lange in unserer Mitte bleiben.

An drei Tagen im Mai wurden die Aufnahmen für unseren Gemeinschaftsfilm durchgeführt. Danach begann für unseren Filmfreund Friedhelm Czickus die Schneidearbeit. An zahlreichen Klubabenden haben wir gemeinsam den Fortschritt des Filmes besprochen und ein jeder hat seine Vorstellungen und Ideen eingebracht. Im September ist es dann geschafft – der Film ist fertig.

Auf dem Rheinischen Landesfilm-Festival im November wird unser Gemein-schaftsfilm mit einem 2. Preis ausgezeichnet und erhält die Weitermeldung zum Bundesfilm-Festival „Spielfilm“ nach Schrobenhausen im kommenden Jahr. Wir sind alle begeistert.

 

2016  Ende April erhält unser Gemeinschaftsfilm „Spiegel Affäre“ dann beim BFF Spielfilm eine Teilnehmerurkunde. Wir sind etwas enttäuscht aber doch der Meinung „Dabeisein ist alles“.

Und schon wieder hat uns ein Filmfreund für immer verlassen. Am 18. April ist Klaus Perz verstorben. Sein Tod hat uns sehr betroffen und wir werden sein Andenken in Ehren halten.

Jetzt sind wir nur noch 9 Klubmitglieder, unser Motto lautet „klein aber fein“.

 

2017 Auf der Jahreshauptversammlung wurde beschlossen unser Jubiläum „80 Jahre WFVK“ wieder mit einer Jubiläums-Film-Matinee im Kino CinemaxX festlich zu begehen. Als Termin wurde der 8. Oktober festgelegt. Ca. 180 Besucher sahen 10 unserer erfolgreichsten Filme – und das mit großer Begeisterung. Für die Pause hatten unsere Damen ein köstliches Buffet gezaubert und das trockene Foyer erhielt ein festliches Gewand. Das Fest war ein Super Erfolg.

 

 

                          

 



Wuppertaler Film- und Video-Klub e.V.
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