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Chronik des Wuppertaler
Film- und Video-Klub e.V.

 

1937 – 2007

70 Jahre

 

 

24.09.1937  Gründung der Ortsgruppe Wuppertal im Bund Deutscher Filmamateure (BDFA) mit 15 Mitgliedern. 9,5 mm und 16 mm schwarz/weiß Filme.

1939  Der General Anzeiger bezeichnet am 04. Februar unter der Überschrift Pioniere des Farbfilms" die Wuppertaler Filmamateure als Extraklasse der Avantgarde.

20.09.1949  Neugründung der Arbeitsgemeinschaft Wuppertal im BDFA.
1. Vorsitzender Walter Bever-Mohr, Stellvertreter Hans Debois.

1951  Erste BDFA-Tagung am 21. April in Wuppertal.

1951  Erste Matinee ist am 09.Dezember im Modernen Theater am Wall. Danach jährlich mit großem Interesse der Presse und der Bevölkerung. 

1952  Walter Bever-Mohr wird zum 1. Vorsitzenden des BDFA berufen.

1954  Umbenennung in Amateur-Film-Klub Wuppertal

1955  Nach dem Tod von Walter Bever-Mohr wird Hans Debois
1. Vorsitzender des Amateur-Film-Klub Wuppertal.

1956  Hans Debois wird BDFA-Präsident. Der Klub zählt 94 Mitglieder, die sich mit vielen Filmen im In- und Ausland Preise holen.

1958  Dr. Gerhard Rehage wird 1. Vorsitzender. Der Verein heißt nun Wuppertaler Filmamateur-Klub e.V." (WFAK). Die nur ein einziges Mal bei den Weltfilm-Festspielen 1958 in Bad Ems vergebene Auszeichnung Weltbester Amateurfilm" erhielt der Film Das letzte Konzert" von Dr. Rehage / Vogelsang / Oswich / Lenz. Dieser Film wird noch heute in zahlreichen Ländern der ganzen Welt als klassisches Amateurfilm-Beispiel vorgeführt.

1963  Nach Erwin Oswich wird Eberhard Schmitt-Sasse zum 1. Vorsitzenden des WFAK gewählt. Auf seine Initiative wird der 1. Autoren- und Jurorentag des BDFA in der Volkshochschule Wuppertal durchgeführt. Danach jährlich, über 20 Jahre lang.

1970  Erste Durchführung des Wettbewerbs um den GA-Film-Pokal mit dem General-Anzeiger der Stadt Wuppertal - später WZ-Filmpokal". Über zwanzig Jahre zunächst nur für Wuppertaler Filmamateure, später bundesweit ausgeschrieben.

1971  In Verbindung mit dem Kulturamt der Stadt Wuppertal und dem Dezernenten Dr. Klaus Revermann wird als Kommunales Kino" die Wuppertaler Filminitiative" in der Lichtburg" in Barmen durchgeführt. Jahre später benötigte das Tanztheater von Pina Bausch die Lichtburg" als Probenraum. Die Wuppertaler Filminitiative" übernahm dann das CINEMA in Oberbarmen.

1972  Totales Kino auf dem Von der Heydt – Platz in der Elberfelder City mit zehn Projektoren.

1973  Der Jugendfilmkreis als Abteilung der Wuppertaler Filminitiative wurde zunächst in der VHS, später im Von der Heydt-Museum ins Leben gerufen. Mädchen und Jungen ab 12 Jahren wurden in die Grundlagen der Filmkunst eingewiesen. Die Clubmitglieder Lothar Schmidtke und Alfred Hubert wechseln sich in der Unterrichtung ab. Kameras, Filmmaterial, Scheinwerfer und Projektor wurden vom WFAK gestellt. Die Teilnahme war kostenlos.. 

1975  Die Ausrichtung der Deutschen Amateurfilm-Festspiele - DAFF 75 ist ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Zusammen mit den Schmalfilmfreunden Wichlinghausen", der 1. Vorsitzende war Walter Dahmen und der Technische Leiter Willi Vogel, werden im Schauspielhaus und in der Aula der benachbarten Berufsschule - vor täglich über 800 Zuschauern - 84 Amateurfilme vom Himmelfahrtstag an bis zu dem darauf  folgenden Sonntag projiziert. Großer Einsatz wurde auch den Ehefrauen der aktiven Mitglieder des WFAK abverlangt.

1977  Nach Theodor Langenbruch wird Lothar Schmitdke 1. Vorsitzender des WFAK. Er organisiert das 40-jährige Klubjubiläum.

1987  Das 50-jährige Klubjubiläum wird im Hotel Kaiserhof gefeiert. Der aus diesem Anlass im Hotel tagende BDFA-Vorstand nahm teil und wurde von Bürgermeisterin Irmgard Wohlert begrüßt. Die Klubmitglieder mit ihren Angehörigen feiern das Jubiläum an einem Wochenende in einem gemütlichen Hotel am Aasee in Münster.

1990  Die Rheinische Landesfilmschau der Region Düsseldorf wird in der Stadthalle vom WFAK ausgerichtet.

1993  Walter Reetz wird zum 1. Vorsitzenden gewählt. Lange Jahre war er als Technischer Leiter, mit Schwerpunkt Video, im Vorstand.
Videofilmen ist den Kinderschuhen entwachsen. Es tritt immer mehr an die Stelle von Super-8 und 16mm Film.
Am 14. März  veranstaltet der WFAK eine Filmmatinee mit 10 gezeigten Filmen im großen Saal der Volkshochschule.

1995  Durchführung und Organisation der Rheinischen Landesfilmschau im Landesverband NRW im Hotel Kaiserhof. 31 Videofilme, nur noch 4 Super-8 und ein 16 mm  Film wurden vorgeführt. Bürgermeister Hermann Josef Richter begrüßte die Zuschauer und Gäste.

1996  Umbenennung in WFVK - Wuppertaler Film- und Video-Klub e.V. Unser langjähriges Klublokal Hotel Atlantic" schließt seine Pforten. Ab Mai treffen wir uns im Saal des Steinbecker Bahnhofs.

1997  Peter Maurer wird zum 1. Vorsitzenden gewählt. Im August organisiert Eberhard Schmitt-Sasse anlässlich unseres 60-jährigen Jubiläums eine Bilder-Such-Ralley ins Bergische Land. Das Klubjubiläum wird am 11. Oktober in der Stadthalle mit einer Filmschau und einem Festabend gefeiert.

1998  Unser Gemeinschaftsfilm Der Schuß ins Leere entsteht. Das zwölfköpfige Team dreht mit großer Begeisterung, an nur einem Tag, auf dem Bauhof von Rudolf Öhler.

1999  Der Gemeinschaftsfilm erhält auf dem Landeswettbewerb im Frühjahr eine Bronzemedaille und wird zum Bundeswettbewerb Spielfilm nach Dortmund weitergemeldet. Auch hier wird er mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet.

2000  Wir richten den Frühjahrs-Wettbewerb die Landesfilmschau der Region Düsseldorf in der Gesamtschule Wuppertal-Ronsdorf aus. Sechs der insgesamt 46 gezeigten Filme kommen aus unseren eigenen Reihen. Wir geben dem Festival einen Rahmen, in dem sich unsere Gäste wohlfühlen können. Unsere Damen leisten mit der Bewirtung dazu einen entscheidenden Beitrag. Die Resonanz aller Besucher war durchweg positiv. In zahlreichen Presseveröffentlichungen wird die Veranstaltung als gut gelungen gelobt.

2001 Der Steinbecker Bahnhof und somit unser bisheriges Domizil wird geschlossen. Er soll komplett umgebaut werden. Zum Ende des Jahres müssen wir eine neue Unterkunft suchen und auch finden.

2002  Ab Februar treffen wir uns nun in der Dachkammer der Alten Feuerwache in Wuppertal-Elberfeld. Ein neuer, kleinerer Geräteschrank muss gebaut werden. Unsere große Klubleinwand können wir fest einbauen. Nun hoffen wir, dass wir für viele Jahre eine neue Heimat gefunden haben.

2007  Am 29. April führen wir zusammen mit den beiden anderen Wuppertaler Filmklubs eine Film-Matinee im großen Saal der Alten Feuerwache durch. Ca. 110 Zuschauer sehen mit Begeisterung die mit perfekter Technik vorgeführten 17 Filme. In der Pause verpflegen unsere Damen die hungrigen Besucher. Die Zusammenarbeit der drei Wuppertaler Klubs klappt vorbildlich. Die Matinee ist ein großer Erfolg.

Am 24. September blickt unser Klub auf sein 70-jähriges Bestehen zurück. Aus diesem Anlass machen wir mit unseren Angehörigen einen Klubausflug. Mit einem Ausflugsschiff fahren wir von Kettwig nach Mülheim. Dort lernen wir bei einer ausführlichen Führung das Museum zur Vorgeschichte des Films „Camera Obscura" kennen.

Wir planen einen Gemeinschaftsfilm. Das Thema soll die Panflöte mit dem Solisten Matthias Schlubeck sein. Mit vier Kameras zeichnen wir am 13. Dezember ein Konzert für Barockorchester und Panflöte in der Stadthalle Wuppertal auf. Im neuen Jahr wollen wir unseren Film im Studio von Matthias Schlubeck fortführen.  

Wuppertaler Film- und Video-Klub e.V.
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