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Klub-Nachrichten 01 / 2019

 

Liebe Filmfreunde!

Mit großer Freude und Begeisterung bin ich gerade dabei, die seit dem 2. Halbjahr 2012 nunmehr 14. Ausgabe unserer Klubnachrichten zu verfassen. Spontan habe ich mich erst einmal gefragt, wo wohl die Zeit geblieben ist. Nach der nochmaligen Lektüre habe ich dann festgestellt, dass sich während dieser fast 6 Jahre im und um den Klub herum einiges getan hat. Ungezählte Stunden haben wir in der Dachkammer verbracht, haben unsere Produktionen vorgelegt und nahezu endlos darüber debattiert. Manche wurden recht zügig zu den jeweils anstehenden externen Wettbewerben gemeldet, andere bekamen die Freigabe erst nach zwischen Klub und Autor einvernehmlich durchgeführten Korrekturen. Diese Verfahrensweise wurde in der Regel durch gute bis sehr gute Bewertungen gerechtfertigt und hat dem Klub das  Image verliehen, dessen er sich heute rühmen kann. Ein großes Thema waren stets die Anstrengungen zum Gewinn neuer Mitglieder, da deren  Anzahl sich bis dato leider um etwa ein Drittel verringert hat. Langjährige Filmfreunde haben wir durch Tod oder nachhaltige Krankheit verloren. Nicht zuletzt durch mehr Öffentlichkeit konnten wir hin und wieder interessierte Gäste begrüßen, die mehr oder weniger lang am Klubleben teilnahmen. Daraus resultierend gelang es uns, im weiteren Verlauf zwei neue Voll-Mitglieder zu gewinnen, die fortan durch ihr Potential und ihre Mitarbeit die Klubgemeinschaft nicht nur zahlenmäßig verstärkten. Eine weitere positive Entwicklung ist die Tatsache, dass wir in den letzten Jahren fast unser gesamtes technisches Equipment nach und nach auf den neuesten Stand bringen konnten. So haben wir just am ersten Klubabend des neuen Jahres einen neuen Beamer in Betrieb genommen, der ab sofort unsere Filme in Bestform auf das große weiße Rechteck projiziert, ja, genau auf die 'neue' Leinwand, die wir an jedem Klubabend so wahrnehmen und kommentieren, als ob sie gerade erst installiert worden wäre. Unser ganzer Stolz obendrauf ist der von einem langjährigen Mitglied zur Verfügung gestellte Audio-Verstärker, der in Verbindung mit zusätzlichen Lautsprechern unsere Dachkammer in einen Konzertsaal verwandelt hat. Vielen Dank an die verantwortlichen Mitglieder für die Initiative, die sachverständige Auswahl der Gerätschaften und die Montage hin zur für Auge und Ohr perfekten Filmprojektion. Möge es auf unsere Mitgliedern motivierend wirken, ihre Filme noch mehr als zuvor dem gehobenen technischen Standard anzupassen. Danke auch an die, deren Einsatz für die Beschaffung von Fördergeldern diese Entwicklung überhaupt erst möglich gemacht haben. 

Mein Fazit ist, dass unser Zusammensein und die gemeinsamen Aktivitäten in der Dachkammer, wie im richtigen Leben, stets geprägt war von Einvernehmen und Meinungsverschiedenheiten. So war das vergangene Halbjahr besonders bestimmt von der Freude über ein sehr erfolgreiches Abschneiden beim Landesfilmfestival im November, aber auch von gegensätzlichen Auffassungen über die Themen Kirchenkino oder Beamer-Kauf. Doch auch diesmal hatten wir nach sachlichem Meinungsaustausch und Mehrheitsabstimmung auch diese 'Kühe' wieder flott vom Eis geholt. 

 

Der Reigen der erwähnenswerten Ereignisse begann am 27. August mit dem diesjährigen „Klönabend“. Wieder einmal hatte unser Filmfreund Wolfgang Rummel das Treffen in der Ronsdorfer Gaststätte Nolzen dankenswerterweise hervorragend organisiert. Wie gewohnt gab es ein leckeres Essen und viele interessante Gespräche, Tipps und Anregungen für unsere zukünftige Klubarbeit.  Natürlich war die Anwesenheit unserer Damen und Partner wieder eine Bereicherung, die wesentlich zum harmonischen Ablauf des Abends beitrug. Ein besonderer Dank geht an Gisela Perz und Ilka Remscheid, die nach wie vor den Kontakt zur Klubgemeinschaft pflegen und auch bei zukünftigen Veranstaltungen immer herzlich willkommen sein werden. 

Für den internen Wettbewerb um den „Dr. Lips-Gedächtnispreis“ waren drei Beiträge gemeldet worden, die am 03. September zum Thema 'Himmel und Erde' ins Rennen geschickt wurden. Wie bereits im Vorjahr entschied der Filmfreund Günter Roggenkamp auch diesmal den Wettbewerb für sich und konnte den begehrten Pokal für ein Jahr mit nach Hause nehmen. In seinem Film „Zeitreise“ entführte uns der Autor binnen 6 Minuten mit einem Raumschiff mittels gekonnter Blue Box-Technik zurück ins 16. Jahrhundert. Auf den Plätzen landeten die Filmfreunde Wolfgang Rummel und Friedhelm Czickus.


Am 17. September waren die Filmfreunde vom Filmclub Solingen bei uns zu Gast. In einem sehr abwechslungsreichem Programm sahen wir 6 ihrer ausgewählten Filme. Zum Beispiel konnten wir teilhaben an der atemberaubenden Biographie des schwedischen Landarztes Axel Munthe, waren zu Besuch im irischen Dublin und amüsierten uns köstlich über den Berberaffen 'Ludwig', dessen Gestik und Gehabe teilweise sehr menschliche Züge offenbarten. Am Ende bedankte sich Gerd Barthel im Namen unserer Mitglieder beim Vorsitzenden des FCS, Andreas Klüpfel, für einen interessanten und kurzweiligen Filmabend. Für das kommende Jahr wurde ein Gegenbesuch in Solingen vereinbart.

Es war schon immer das Highlight eines jeden Klubjahres. Zur diesjährigen 12. Ausgabe der Ladies-Night am 5. November war die Dachkammer wieder einmal so richtig gut besucht. Mit der Vorführung von 7 Filmen konnten wir unsere Frauen und Partner nicht nur erfreuen, sondern ihnen auch ein dickes 'Danke' sagen für die vielen verlorenen gemeinsamen Stunden, die sie übers Jahr wieder zugunsten unserer Arbeit am Schnittplatz geopfert haben. Wie schön, dass sie in der Pause der Veranstaltung wieder diverse Köstlichkeiten für unsere Gaumen hergerichtet hatten.   

Zum Landesfilmfestival der Region Düsseldorf  am 17. und 18. November  hatte der Klub den Film 'Faszinierende Unterwelt' von Filmfreund Horst Groth ins Rennen geschickt. Dieser Streifen war bereits nach der Vorführung bei uns zu recht mit viel Vorschusslorbeeren bedacht worden. Doch bei der Preisverleihung wurden wir noch einmal eines Besseren belehrt. Ein sehr guter 2. Preis und die feste Weitermeldung zum Bundeswettbewerb 'Doku' in diesem Frühjahr war eine Ausbeute, die den Autor sehr erfreute und den Klub mal wieder in den Fokus der anwesenden Zuschauer und des BDFA-Landesverbandes brachte. An den Autor noch einmal einen ganz herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg auf dem BFF in Castrop-Rauxel !

Unser Filmfreund Günter Roggenkamp durfte sogar ein wenig stolz sein, denn er gewann auch den zweiten internen Wettbewerb im Halbjahr. Mit seinem Naturfilm 'Pflanzen- und Landschaftsbilder des Gargano' gewann er am 3. Dezember den diesjährigen ,Dröppelmina'-Wettbewerb. Der Jury fiel die Entscheidung sehr schwer, denn auch die Konkurrenz war sehr stark. So erreichte der Filmfreund Wolfgang Rummel mit seinem Reisefilm 'Ein Spaziergang durch Tallin' den 2. Platz und den Zinnteller. Über den 3. Platz und den Zinnbecher freute sich Filmfreund Friedhelm Czickus. Er hatte den Film 'Tjard sine Insel' beigesteuert, eine Hommage an die ostfriesische Insel Langeoog.    

Gemäß einer alten Tradition überreichte unser Vorsitzender Gerd Barthel den Siegern und platzierten Autoren ihre Urkunden beim Weihnachtsessen am 14. Dezember im Restaurant 'Futterplatz'. Nach einem leckeren Abendessen und erbaulichen Gesprächen ließ er das Klubjahr 2018 noch einmal Revue passieren. Mit dem gegenseitigen Austausch von guten Wünschen zum bevorstehenden Weihnachtsfest und dem neuen Jahr erhielt die schöne Veranstaltung ein beschauliches Ende. Abermals hatte der Filmfreund Wolfgang Rummel die Organisation übernommen. Vorstand und Mitglieder nebst Gästen sagen ihm einen herzlichen Dank.

 

Liebe Filmfreunde!

Mit Blick auf die einleitenden Sätze dieser Klubnachrichten bleibt mir noch zu sagen, dass unsere Klubgemeinschaft binnen der letzten 5 Jahre rechte Höhen und Tiefen erlebt hat. Für die Höhenflüge, wie zum Beispiel die beiden runden Klubgeburtstage mit den öffentlichen Auftritten im Großkino CinemaxX und die vielen Erfolge bei  in- und externen Wettbewerben, können wir uns sehr wohl gegenseitig auf die Schultern klopfen. Allein, wir werden auch in Zukunft nicht so ganz gegen Talfahrten gefeit sein. Deshalb schlage ich vor, auch aus dem neuen Klubjahr in jeder Hinsicht das Beste zu machen. In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein vor allem gesundes neues Jahr und viele tolle Ideen, denn bekanntlich entstehen nur daraus die wirklich guten Filme. Lasst uns das bleiben, was wir in den vergangenen Jahren immer wieder angestrebt haben, nämlich ein kleiner, aber feiner Klub zu sein. Ich denke, für diesen Vorsatz gibt es ohnehin keine Alternative. Bis demnächst wieder in der Dachkammer,                             

 

 

Ihre und eure Spitze Feder (Friedhelm Czickus)

 

Wuppertaler Film- und Video-Klub e.V.
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